Die «blaue Silvretta» ist ein Skitouren-Eldorado mit 70 Dreitausendern. Viele davon sind auch im Winter gut zu erreichen. Die Gipfel über den riesigen Gletscherbecken sind vielenorts felsig; Fuss-Aufstieg vom Skidepot zum Abschluss ist also Standard. Zahllose Varianten und Kombinationen sind möglich. Wer sich in der Silvrettahütte einrichtet und die folgenden Tage mit "Rucksack light" geniesst, hat problemlos "Stoff" für eine ganze Tourenwoche!
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Das Silvrettahorn ist allein schon vom Namen her genauso wichtig fürs ganze Gebiet wie die Silvrettahütte ;-) Es bietet dank seiner zentralen Lage zwischen den Gletscherbecken eine grandiose Aussicht, insbesondere auch auf den Piz Buin, und gehört zu den meistbestiegenen Wintergipfeln. Von der Schweizer Seite kann es auf vier Routen erreicht werden; viele Kombinationen sind möglich. Berühmte West-Abfahrten zum Silvrettagletscher. Grosses Gipfelkreuz, Gipfelbuch.
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Das Silvretta Egghorn ist ein Glücksfall! Nicht einer der höchsten Gipfel zwar, dafür technisch sehr einfach (nur kurzer Fussaufstieg über den SE-Grat zum Schluss), lawinenmässig stets machbar und dank seiner zentralen Lage über dem Silvrettapass bietet es zahlreiche Kombinationsmöglichkeiten. Das Egghorn wird auch oft "en passant" erklommen, anstatt nur einfach über den Silvrettapass zu huschen. Breite Gipfelkuppe, Gipfelsteinmann.
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Vom Egghorn aus gesehen ist der Abbruch der N-/NE-Wand des Signalhorns recht eindrücklich. Man kann sich perfekt vorstellen, dass es nicht ganz so leicht zu erreichen ist wie das Egghorn. Trotzdem wird auch das Signalhorn dank seiner zentralen Lage oft bestiegen. Wem der Gipfelgrat zum höchsten Punkt zu luftig ist, geniesst auch schon von der Schulter P. 3174 aus (fast) dasselbe Panorama.
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Der Klassiker schlechthin; Sonnencrème nicht vergessen! Vermutlich einer der meistbestiegenen 3000er der Alpen, dies jedoch mehr durch den Ansturm von der Wiesbadnerhütte her als von der Schweizer Seite. Skitechnisch einfach von der Silvrettahütte her; am Gipfelaufstieg zu Fuss exponierte Schlüsselstelle ("Kamin", I-II). Es lohnt sich, an schönen Tagen am Piz Buin früh dran zu sein, um die Ruhe auf dem Gipfel geniessen zu können!
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Der schönste Name und der schönste Gipfel in der westlichen Silvretta! Die beiden Zustiegsrouten mit der berühmten Traverse der N-Flanke oder von NE her sind steil und erfordern sichere Skitechnik und gute Einschätzung der Lawinensituation. Wird oft erst in der zweiten Hälfte der Saison bestiegen. Die Überschreitung von der Silvrettahütte zur Tuoihütte via Piz Fliana gehört mit Sicherheit zu den exklusivsten Touren in der «blauen Silvretta»!
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Der Silvretta Gletscherchamm ist dank des direkten Zustiegs so etwas wie der "Winter-Hausberg" der Silvrettahütte. Er thront mitten zwischen drei Gletscherbecken und bietet eine packende Sicht auf das Verstanclahorn. Die Abfahrt über die Westflanke/Verstanclatal gehört zum Feinsten in der ganzen westlichen Silvretta! Der Gletscherchamm wird auch als Rundtour via Verstancla zurück zur Silvrettahütte oder als Abschlusstour auf dem Heimweg nach Klosters oft bestiegen.
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Idealer Skiberg, der von der Bielerhöhe aus viel Besuch kriegt. Dank seiner grosszügigen NW-Hänge wird es trotz viel Betrieb nie eng. Von der Schweizer Seite her ist's wie gewohnt etwas ruhiger und wer früh dran ist, muss den Nord-Ansturm eh nicht fürchten. Interessante Varianten, Kombinationen und die grandiose Rundtour mit Rückkehr zur Silvrettahütte via (nördlichen) Klosterpass werten die Schneeglocke zusätzlich auf.
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